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Jugend

Februar 25th, 2015

LN

Paradies der Kindheit schlummert im Garten der Jugend,

Schleier des Vergessens verbirgt Wunden der Zeit,

steinernes Bildnis einer Statue der Tugend,

Vernunft überschattet des Heranwachsens Leid.

 

Schlaff hängen die Flügel am Körper herunter,

noch wird kein Gebrauch von ihnen gemacht,

denn der Vogel ward noch nicht munter,

noch ruht der Aufbruch in zukünftiger Nacht.

 

Ach, könnte ich bloß ein wenig verweilen,

die Sorgen abschütteln wie einst zuvor,

um nicht zu schnell von dannen zu eilen,

fort durch das mächtige Freiheitstor.

 

Den Garten verlassen und heimwärts wieder,

die Ungewissheit besiegen und zurückkommen bald,

Erinnerung im Herzen ein trostloser Krieger,

kein Zaun, keine Schranke, gebietet mir Halt.

 

Passendes Zitat: „Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

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